Wer 29 € die Stunde verdient, hat bei einer 40-Stunden-Woche monatlich ca. 5.023 € brutto. Nach Lohnsteuer und Sozialabgaben bleiben in Steuerklasse I 3.142 € netto.
29 € brutto pro Stunde: Monatslohn bei 40 und 38,5 Stunden
Ein Monat hat durchschnittlich 4,33 Wochen. Damit wird aus 29 € pro Stunde bei Vollzeit mit 40 Stunden ein Monatsbrutto von 5.022,80 €; wer tariflich 38,5 Stunden arbeitet, kommt auf 4.834,44 €.
Wochenstunden
Brutto/Monat
Netto (I)
Netto (III)
Brutto/Jahr
40 h
5.022,80 €
3.141,75 €
3.523,83 €
60.274 €
38,5 h
4.834,44 €
3.045,12 €
3.415,12 €
58.013 €
35 h
4.394,95 €
2.815,89 €
3.159,89 €
52.739 €
Rechnet man genauer mit 52,14 Wochen pro Jahr (365 ÷ 7), steigt das Monatsbrutto bei 40 Stunden leicht auf 5.040,48 €. Viele Arbeitgeber zahlen bei festem Monatsgehalt ohnehin einen gleichbleibenden Betrag; wer nach tatsächlich geleisteten Stunden abgerechnet wird, sieht dagegen je nach Monat (20 bis 23 Arbeitstage) Schwankungen von etwa ± 387 € brutto um diesen Durchschnitt.
Netto nach Steuerklasse: I, III, IV und V
So setzt sich das Netto bei 29 € Stundenlohn in Steuerklasse I zusammen (gesetzlich versichert, kinderlos, ohne Kirchensteuer, Ø-Zusatzbeitrag 2,9 %):
Bruttolohn (40 h × 4,33)
5.022,80 €
Lohnsteuer
−788,58 €
Solidaritätszuschlag
0,00 €
Rentenversicherung 9,3 %
−467,12 €
Arbeitslosenversicherung 1,3 %
−65,30 €
Krankenversicherung 7,3 % + 1,45 %
−439,50 €
Pflegeversicherung 2,4 % (kinderlos)
−120,55 €
Netto (Steuerklasse I)
3.141,75 €
Insgesamt gehen 37,5 % des Bruttolohns ab. In Steuerklasse III, die Verheiratete mit deutlich geringer verdienendem Partner wählen können, steigt das Netto auf 3.523,83 € – also 382,08 € mehr. Der Partner in Klasse V zahlt dafür mehr Lohnsteuer (hier: 2.642,42 € netto bei gleichem Lohn). Klasse IV entspricht bei Kinderlosen exakt Klasse I. Wichtig: Die Lohnsteuerklasse verschiebt nur die monatliche Vorauszahlung; die tatsächliche Steuer ergibt sich aus der Zusammenveranlagung in der Steuererklärung, bei III/V droht oft eine Nachzahlung.
Steuerklasse
Lohnsteuer + Soli
Sozialabgaben
Netto/Monat
Netto/Stunde
I
788,58 €
1.092,47 €
3.141,75 €
18,14 €
III
406,50 €
1.092,47 €
3.523,83 €
20,35 €
IV
788,58 €
1.092,47 €
3.141,75 €
18,14 €
V
1.287,91 €
1.092,47 €
2.642,42 €
15,26 €
Mit 9 % Kirchensteuer sinkt das Netto in Klasse I auf 3.070,78 €. Bei 38,5 Stunden: 3.045,12 € netto in Klasse I und 3.415,12 € in Klasse III.
Eigenen Stundenlohn netto berechnenMit Kindern, Kirchensteuer, Zusatzbeitrag Ihrer Kasse oder Steuerklasse II–VI: geben Sie Ihr Monatsbrutto in den Brutto-Netto-Rechner 2026 ein.
Sozialabgaben abziehen: Rente, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung machen für Kinderlose hier effektiv 21,75 % des Bruttos aus – hier 1.092,47 €.
Lohnsteuer abziehen: Das Jahresbrutto von 60.274 € wird um Arbeitnehmer-Pauschbetrag (1.230 €), Sonderausgaben-Pauschbetrag (36 €) und Vorsorgepauschale gemindert; auf den Rest wirkt der Tarif 2026 mit 12.348 € Grundfreibetrag. Ergebnis: 788,58 € pro Monat, Solidaritätszuschlag fällt nicht an.
Netto-Stundenlohn: 3.141,75 € ÷ 173,2 Stunden = 18,14 €. Von jedem Brutto-Euro bleiben also 63 Cent.
Eine Lohnerhöhung um 1 € auf 30 € pro Stunde bringt in Vollzeit 173 € mehr brutto, davon kommen 88,04 € netto an (51 %). Der Rest geht an Finanzamt und Sozialkassen.
Teilzeit mit 29 €: 20 und 30 Stunden, Minijob und Midijob
Wer seine Arbeitszeit auf 30 Stunden reduziert, verliert brutto ein Viertel, netto aber nur 21 %: 2.479,51 € statt 3.141,75 €.
Wochenstunden
Brutto/Monat
Netto (I)
Abzüge
20 h
2.511,40 €
1.775,51 €
29,3 %
30 h
3.767,10 €
2.479,51 €
34,2 %
38,5 h
4.834,44 €
3.045,12 €
37,0 %
40 h
5.022,80 €
3.141,75 €
37,5 %
Minijob: Die Verdienstgrenze liegt 2026 bei 603 € im Monat (ab 2027 voraussichtlich 633 €, weil sie an den Mindestlohn gekoppelt ist). Mit 29 € Stundenlohn dürfen Sie im Minijob höchstens 20,8 Stunden im Monat arbeiten – rund 4,8 Stunden pro Woche. Brutto gleich netto gilt nur, wenn Sie sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen; sonst gehen 3,6 % für die Rente ab.
Midijob (Übergangsbereich 603,01 € bis 2.000 €): Bei 29 € liegen Sie mit etwa 4,8 bis 15,9 Wochenstunden in diesem Bereich. Dann zahlen Sie reduzierte Sozialbeiträge, erwerben aber volle Rentenansprüche. Ihre 20-Stunden-Stelle liegt mit 2.511 € schon darüber, der Übergangsbereich endet für Sie bei rund 15,9 Wochenstunden.
Ist 29 € ein guter Stundenlohn? Vergleich mit Mindestlohn und Median
Mit 29 € liegen Sie über dem mittleren Stundenlohn von rund 21,48 € – mehr als die Hälfte der Beschäftigten verdient weniger. Ihr Jahresbrutto bei 40 Stunden (60.274 €) übertrifft den Median der Vollzeitbeschäftigten 2025 von 54.066 € (inkl. Urlaubs- und Weihnachtsgeld). Gegenüber dem Mindestlohn haben Sie 109 % mehr pro Stunde und 1.426 € mehr netto im Monat.
Median-Stundenlohn: eigene Ableitung (Niedriglohnschwelle 14,32 € × 1,5 ≈ 21,48 €), Datenbasis Statistisches Bundesamt, Verdiensterhebung April 2025; Werte inkl. Teilzeit, ohne Auszubildende.
So lange arbeiten Sie netto für … (bei 18,14 € netto je Stunde)
25 minfür einen Dönerà 7,50 € (Schätzung)12 minfür einen Cappuccinoà 3,50 € (Schätzung)36 minfür eine Kinokarteà 11 € (Schätzung)3,5 hfürs Deutschlandticket63 € / Monat (offiziell 2026)
Arbeitszeit, gerechnet mit Ihrem Netto-Stundenlohn von 18,14 € (40 h, Steuerklasse I). Alltagspreise sind gerundete Schätzwerte und regional verschieden; das Deutschlandticket kostet seit 1. Januar 2026 offiziell 63 € im Monat. Ein Monatsnetto von 3.142 € reicht rechnerisch für 418 Döner oder 49 Deutschlandtickets.
Tipps: mehr Netto aus 29 € Stundenlohn
Betriebliche Altersvorsorge ausschöpfen: Bis 4 % der BBG RV (2026: 4.056 € im Jahr) sind sozialabgabenfrei umwandelbar.
Verheiratete mit unterschiedlichem Einkommen können mit III/V oder dem Faktorverfahren das monatliche Netto optimieren.
Arbeitszimmer, Fortbildungen und Fachliteratur als Werbungskosten ansetzen – bei diesem Lohn lohnt jede Belegsammlung.
Für ein Eigenheim: Bei diesem Einkommen kalkulieren Banken typischerweise mit einer Rate von höchstens 35–40 % des Nettos.
Lohnerhöhungen netto denken: Von jedem zusätzlichen Brutto-Euro bleibt nur gut die Hälfte.
Eigenen Stundenlohn netto berechnenMit Kindern, Kirchensteuer, Zusatzbeitrag Ihrer Kasse oder Steuerklasse II–VI: geben Sie Ihr Monatsbrutto in den Brutto-Netto-Rechner 2026 ein.
Bei 40 Stunden pro Woche ergeben 29 € rund 5.022,80 € brutto und 3.141,75 € netto im Monat (Steuerklasse I, kinderlos, ohne Kirchensteuer, 2026). Bei 38,5 Stunden sind es 3.045,12 € netto.
Wie hoch ist der Netto-Stundenlohn bei 29 € brutto?
Etwa 18,14 € pro Stunde in Steuerklasse I. Insgesamt gehen 37,5 % für Lohnsteuer und Sozialabgaben ab.
Wie viel netto bleibt bei 29 € Stundenlohn in Steuerklasse III?
In Steuerklasse III bleiben bei 40 Wochenstunden 3.523,83 € netto, in Steuerklasse IV 3.141,75 € und in Steuerklasse V 2.642,42 €.
Wie viele Stunden darf ich mit 29 € im Minijob arbeiten?
Höchstens 20,8 Stunden im Monat (etwa 4,8 pro Woche), denn die Minijob-Grenze liegt 2026 bei 603 € monatlich.
Was verdiene ich mit 29 € die Stunde in Teilzeit?
Mit 30 Wochenstunden 3.767 € brutto und 2.479,51 € netto, mit 20 Wochenstunden 2.511 € brutto und 1.775,51 € netto im Monat (Steuerklasse I).